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Dienstag, 27.09.2016

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Die Arbeitsspeicher Kaufberatung von Speichermarkt.de: so machen Sie Ihren PC ganz schnell schneller

 

SpeicherGenügend Arbeitsspeicher ist mit Blick auf die Performance Ihres PC, Server, Drucker, Notebook oder Netbook das sprichwörtliche A und O – so richtig zeigen, was in ihm steckt, kann Ihr Rechner nur mit ausreichend dimensioniertem Arbeitsspeicher.

 

Zum Glück ist es ganz einfach, Ihren PC entsprechend aufzurüsten.

 

Die Online-Kaufberatung von Speichermarkt.de hilft Ihnen zudem bei der Wahl des richtigen Speicherbausteins: Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Infos über RAM, Flash & Co zusammengestellt.

 

 

1. Darf’s ein bisschen mehr sein?
2. Die richtige Wahl
3. Arbeitsspeicher einbauen

 

Arbeitsspeicher Know-how


4. Festplatte, RAM und Flash
5. SDR und DDR
6. DDR 2
7. DDR 3
8. Rambus
9. Rechentakt
10. Dual Channel
11. Der Bit-Fallstrick
12. CL
13. ECC
14. DIMM und RIMM

 

 

1. Darf's ein bisschen mehr sein?

 

Mit Blick auf die Leistung Ihres Rechners ist der zur Verfügung stehende Arbeitsspeicher die entscheidende Größe.

 

Ihrem Rechner zusätzlichen Arbeitsspeicher zur Verfügung zu stellen ist die schnellste, effizienteste und günstigste Methode, um die Performance Ihres PCs zu steigern. Handelsübliche Computer sind ab Werk oft nur mit einem Minimum an Arbeitsspeicher ausgerüstet. Allein durch eine Erweiterung des Arbeitsspeichers können Sie die Reaktionsgeschwindigkeit und allgemeine Performance Ihres Rechners deshalb in der Regel bereits merklich verbessern. Gerade wenn Sie häufig mit großen Dateien arbeiten, gleichzeitig mehrere Programme geöffnet haben oder speicherintensive Anwendungen wie Spiele und Software für Bildbearbeitung und Videoschnitt nutzen, empfiehlt sich ein Speicher-Upgrade.  

 

Welche Speichergröße für welches Betriebssystem?

 

Die Größe des erforderlichen Speichers hängt dabei auch vom jeweils verwendeten Betriebssystem ab. Wenn Sie Windows 98, Windows ME oder Windows 2000 nutzen, sollten Sie Ihrem PC mindestens 128 MB Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen.

 

Für den reibungslosen Betrieb von Windows XP sind 256 MB erforderlich. Je mehr Anwendungen und Programme Sie installieren, desto schneller stoßen Sie aber auch an Grenzen – ein Betriebssystem, dem Sie nur das empfohlene Minimum von 256 MB Arbeitsspeicher zuweisen, reagiert oft nur mit erheblicher Verzögerung und stark eingeschränkter Performance; der Hersteller Microsoft empfiehlt deshalb, Windows XP mindestens einen Arbeitsspeicher von 512 MB zur Verfügung zu stellen. Reagiert Ihr Rechner deutlich verzögert, wenn Sie mehrere Anwendungen gleichzeitig nutzen und benötigt über Gebühr lange, um hochzufahren? Dann sollten Sie unbedingt darüber nachdenken, Ihrem Rechner mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung zu stellen. Für viele Anwender ist ein Arbeitsspeicher zwischen 768 MB und 1 GB ausreichend dimensioniert. Falls Sie allerdings Ihren Rechner für Grafikdesign oder 3D-Animation nutzen, im Rahmen Ihrer Buchhaltung größere Mengen an Daten verarbeitet werden müssen oder Sie ein begeisterter Gamer sind, werden Sie aller Wahrscheinlichkeit mehr Arbeitsspeicher benötigen als „Otto Normalanwender“.        

 

Windows Vista benötigt für den reibungslosen Betrieb 512 MB Arbeitsspeicher; der Hersteller Microsoft empfiehlt allerdings, dass PCs, auf denen Windows Vista als Betriebssystem vorinstalliert ist, mit einem Minimum von 1 GB Arbeitsspeicher ausgeliefert werden. Aufgrund der hohen Anforderungen, die Windows Vista an den Arbeitsspeicher stellt, können aber selbst Rechner mit 1 GB Arbeitsspeicher im Betrieb langsam sein. Um störungsfrei unter Windows Vista arbeiten zu können, empfiehlt sich ein Upgrade des Arbeitsspeichers auf 2 GB. Sie legen gesteigerten Wert auf eine reibungslose Performance oder sind begeisterter Gamer? Dann sollten Sie beizeiten darüber nachdenken, Ihrem Rechner ein Upgrade auf 4 GB Arbeitsspeicher zu gönnen.

 

Für die reibungslose Nutzung seines Betriebssystems Windows 7 in einer 32-Bit-Version empfiehlt der Hersteller Microsoft ein Minimum von 1 GB Arbeitsspeicher, für die 64-Bit-Versionen wird ein Arbeitsspeicher von 4 GB empfohlen. Sie möchten Windows 7 im Windows XP-Modus nutzen? Dann ist es ratsam, Ihren PC über die Mindestempfehlungen des Herstellers hinaus mit 1 GB zusätzlichem Arbeitsspeicher auszustatten.

 

 

2. Die richtige Wahl

 

Speicher ist nicht gleich Speicher. Abhängig vom persönlichen Verwendungszweck können Sie heutzutage aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Bausteinen wählen. Bei Speichermarkt.de sind Sie in jedem Fall an der richtigen Adresse, und dank der komfortablen Speichersuche auf der Speichermarkt.de-Website haben Sie den richtigen Speicher für Ihr Gerät im Handumdrehen gefunden. Und so einfach geht’s:

 

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1. Geben Sie das Gerät ein, für das Sie den Speicher suchen. Unser System zeigt Ihnen in einer Trefferliste die gefundenen Geräte.

2. Wählen Sie den Hersteller, dann den Gerätetyp und als dritten Schritt Ihr Modell aus. Mit dem Button „Los!“ werden Ihnen die Speicheralternativen angezeigt.

3. Laden Sie unseren „Speicherfinder“ herunter, mit dem Sie automatisch zum passenden Speicher weitergeleitet werden.

 

Unter den angezeigten Speichermodellen Ihren Favoriten wählen und sofort bequem bestellen.

 

Im Anschluss können Sie sich an die Installation Ihres neuen Arbeitsspeichers begeben – und nur keine Angst: Der Einbau von neuem Arbeitsspeicher ist einfacher, als Sie vielleicht denken.   

 

 

3. Arbeitsspeicher einbauen: Tipps und Tricks für Sie

 

Wenn Sie neuen Arbeitsspeicher in Ihren Rechner einbauen möchten, müssen Sie nicht erst den Fachmann rufen. Unsere Einbauanleitung zeigt Schritt für Schritt, was Sie tun müssen und worauf Sie beim Einbau von neuem Arbeitsspeicher generell achten sollten. Bitte beachten Sie: Bei unserer Anleitung handelt es sich um eine Einbauanleitung allgemeiner Natur, welche die gängigsten Handgriffe erläutert, die für den Einbau neuen Arbeitsspeichers erforderlich sind. Je nach Modell Ihres Rechners können weitere Schritte nötig sein, um die Steckplätze freizulegen. Vor allem bei Notebooks empfehlen wir Ihnen, zusätzlich die Informationen des Herstellers zu Rate zu ziehen. Bei vielen Notebooks legen wir bei einer Lieferung eine Einbauanleitung bei.

 

Speichermodul vor statischen Spannungen schützen

Achten Sie grundsätzlich darauf, dass das Modul vor statischen Spannungen geschützt ist: Streifen Sie mögliche statische Ladungen am besten vor dem Einbau des Mosuls an einem geerdeten Gegenstand ab und achten Sie darauf, dass Sie während des gesamten Einbaus tunlichst geerdet bleiben. Das Modul sollten Sie zudem niemals an der Kontaktleiste anfassen, sondern immer nur an den seitlichen Kanten. Auch die goldbeschichteten Kontakte oder andere Komponenten auf dem Modul sollten Sie niemals mit bloßen Fingern berühren.

 

Kompatibilität beachten

Achten Sie unbedingt darauf, dass die von Ihnen verwendeten Speicherriegel kompatibel mit den Steckplätzen Ihres Computers sind. Einzelne Modultypen wie etwa DDR1-RAM und DDR2-RAM sind nicht kompatibel – ein DDR1-Modul können und dürfen Sie nur in einen dazu passenden DDR1-Steckplatz einsetzen. Die Kontakte sind auch vom Hersteller so konstruiert, dass die einzelnen Modultypen von der Kerbe her nur in den dazu passenden Steckplatz problemlos eingesetzt werden können. Vor allem bei DDR1 und DDR2- Modulen sind diese Unterschiede aber so gering, dass eine Verwechselung möglich ist. ACHTUNG: Der Einbau eines Moduls in einen nicht kompatiblen Steckplatz führt zu gravierenden Schäden an Modul und Motherboard! Natürlich erlöschen dann auch sämtliche Garantieansprüche!

 

Wenn Sie diese grundlegenden Tipps beherzigen, können Sie sich jetzt an den eigentlichen Einbau des Moduls begeben.

 

PC-Arbeitsspeicher

Einbau von 168pin-SDRAM, 184pin-DDR, DDR2 und DDR3

 

1. Zunächst müssen Sie sämtliche stromliefernden Komponenten von Ihrem Computer entfernen – dazu zählen in der Regel Stromstecker, Monitorkabel, Netzwerkkabel und ähnliche Komponenten.


2. Vor dem Einbau des Moduls sollten Sie sicherstellen, dass die Halten an beiden Slot-Enden geöffnet sind (Abbildung 1).


3. Am sinnvollsten ist es, wenn Sie das Modul mit der größten Speicherkapazität in den ersten Speicherslot einsetzen: Setzen Sie das Modul senkrecht mit der Kontaktleiste voraus in den Steckplatz ein. Sowohl der Sockel als auch das Modul sind mit einem „Key“ ausgestattet. Diese Keys gewährleisten, dass das Modul nur auf eine einzige Weise wirklich korrekt eingebaut werden kann (Abbildung 1).


4. Drücken Sie das Modul nach unten, bis Sie ein Klickgeräusch hören. Das Modul rastet jetzt an den Halterclips ein.


5. Haben Sie sämtliche Module installiert? Dann können Sie jetzt Kabel und andere Komponenten wieder anschließen, die Sie anfangs entfernt haben.


6. Schalten Sie Ihren Rechner jetzt wieder ein. Gegebenenfalls müssen Sie jetzt noch spezielle Einstellungen vornehmen (z. B. Konfiguration im Bios speichern, Bios Update vornehmen). Folgen Sie hierfür der vom Hersteller mitgelieferten Installationsanleitung.

 

Notebook-Arbeitsspeicher

Einbau von 144pin-SDRAM, 200pin-DDR, 200pin-DDR2 und 204pin-DDR3

 

1. Zunächst müssen Sie sämtliche stromliefernden Komponenten von Ihrem Notebook trennen – dazu zählen in der Regel Akku und Netzteil. Sämtliche anderen Geräte wie z. B. einen angeschlossenen Monitor sollten Sie für den Einbau ebenfalls abtrennen.


2. Setzen Sie das Modul in einem Neigungswinkel von etwa 30° und mit der Kontaktleiste voraus in den Steckplatz ein. Sowohl der Sockel als auch das Modul sind mit einem „Key“ ausgestattet. Diese Keys gewährleisten, dass das Modul nur auf eine einzige Weise wirklich korrekt eingebaut werden kann (Abbildung 2).


3. Drücken Sie das Modul an den beiden oberen Ecken (Pfeile) nach vorn, bis die Kontakte (fast) im Sockel verschwinden (Abbildung 3). Wenn Sie dabei Probleme haben, bewegen Sie das Modul beim Hineindrücken leicht nach oben oder unten, bis Sie ein Klickgeräusch hören. Das Modul rastet jetzt an den Halterclips ein (Abbildung 4).


4. Haben Sie sämtliche Module installiert? Dann können Sie jetzt den Akku sowie Kabel und andere Komponenten wieder anschließen, die Sie anfangs entfernt haben.


5. Schalten Sie Ihren Rechner jetzt wieder ein. Gegebenenfalls müssen Sie jetzt noch spezielle Einstellungen vornehmen (z. B. Konfiguration im Bios speichern, Bios Update vornehmen). Folgen Sie hierfür der vom Hersteller mitgelieferten Installationsanleitung.

 

Abbildung 1

Abbildung 1

 

Abbildung 2

Abbildung 2

 

Abbildung 3

Abbildung 3

 

Abbildung 4

Abbildung 4

 

 

Arbeitsspeicher Know-how

 

4. Festplatte, RAM, Flash und IDE Flash 

 

Festplattenspeicher

 

Häufig werden Arbeits- und Festplattenspeicher miteinander verwechselt. Bei der Festplatte handelt es sich um ein mechanisches Bauteil, dessen Kernstück eine rotierende, einer CD nicht unähnliche Metallscheibe sowie ein beweglicher Arm sind, der Daten von der Festplatte liest bzw. Daten auf die Festplatte schreibt. Wann immer Sie auf Ihrem PC eine neue Anwendung installieren, wird diese Anwendung dauerhaft auf die Festplatte geschrieben, damit sie jederzeit zur Verfügung steht. Auch wenn Sie ein Dokument oder ein anderes Projekt auf Ihrem Rechner speichern, werden die entsprechenden Daten auf der Festplatte abgelegt.

 

RAM-Speicher

 

Statt von Arbeitsspeicher spricht man zuweilen auch einfach von RAM („Random Access Memory“). Damit Sie sofortigen Zugriff auf Daten haben, verlagert der Prozessor Ihres Rechners im laufenden Betrieb Daten von der Festplatte in den Arbeitsspeicher. Der Arbeitsspeicher stellt Ihrem Rechner Platz zur Verfügung, um Daten vorübergehend zu speichern, zu lesen und zu schreiben – alles mit dem Ziel, dem Prozessor einen schnellen Zugriff auf Informationen zu ermöglichen. Diese Art des Arbeitsspeichers bezeichnet man als „random access“, was soviel bedeutet, dass auf jeden Speicherort direkt zugegriffen werden kann. Der Vorteil: Dieser Zugriff ist schneller als der auf Informationen, welche auf der Festplatte abgelegt sind.

 

RAM wird in Form austauschbarer Computer-Chips zur Verfügung gestellt. Diese Chips haben keine beweglichen Teile und speichern Daten im laufenden Betrieb des Rechners vorübergehend auf kleinen Platinen. Im Unterschied zur dauerhaften Datenspeicherung auf der Festplatte werden Daten im Arbeitsspeicher nur gespeichert, solange der Rechner in Betrieb ist.  

 

Je mehr RAM Sie Ihrem Rechner zur Verfügung stellen, desto seltener muss Ihr Rechner Daten von der Festplatte abrufen. Das allein steigert bereits die Performance Ihres Rechners.

 

Flash-Speicher

 

Der so genannte Flash Speicher vereint in sich sowohl typische Merkmale der herkömmlichen Festplatte als auch des Arbeitsspeichers. Genau wie eine Festplatte bewahrt  Flash Speicher Daten dauerhaft auf, und genau wie der herkömmliche Arbeitsspeicher nutzt Flash Speicher dazu keine beweglichen mechanischen Teile, sondern eine Speicherplatine. Mittels Flash abgelegte Daten ermöglichen einen schnelleren Zugriff und sind weniger anfällig für Fehler als Festplatten. In der Vergangenheit stellte vor allem der vergleichsweise geringe Speicherplatz ein Problem dar, inzwischen gibt es aber auch Flash-Speicherbausteine mit sehr großen Kapazitäten.

 

Flash Speicher wird in verschiedenen Formaten angeboten: Neben CompactFlash und den inzwischen weitverbreiteten USB Sticks wird Flash Speicher in Form von SD-Karten („Secure Digital“) und SDHC-Karten („Secure Digital High Capacity“) angeboten. Um diese so genannten Flash Cards nutzen zu können, müssen Sie über ein geeignetes Kartenlesegerät verfügen.

 

IDE Flash-Speicher

 

IDE Flash Module, ihrer Bauart wegen auch bezeichnet als „Disk on Module“ („DOM“), wurden eigens für besonders anforderungsintensive Umgebungen  entwickelt, wie sie vor allem in der Industrie zu finden sind, und in denen PCs, Set Top-Boxen und andere Geräte nach Industriestandard zur Anwendung gelangen. IDE Flash Module stellen eine ebenso praktische wie leicht umzusetzende Lösung für  Speicher-Upgrades industriell genutzter Rechner dar. Flash Disk Module bieten eine dauerhafte Datenspeicherung und eignen sich dank ihrer kompakten Bauweise besonders für eingebettete Anwendungen. 

 

Das abgebildete Modul  wird hochkant installiert und ist wahlweise mit einer 40- oder 44-Pin-Schnittstelle erhältlich. Während herkömmliche, rotierende Festplatten sich in mechanisch anforderungsintensiven Arbeitsumgebungen traditionell als Schwachstelle erwiesen haben, spielen Flash Disk Module („FDM“) in solchen Bereichen ihre Vorteile aus – FDM sind robust und zeichnen sich gleichermaßen durch geringes Gewicht wie geräuschlosen Betrieb und niedrigen Stromverbrauch aus.

 

Der Einbau

 

Und was ist mit dem Einbau des Arbeitsspeichers? Der gestaltet sich inzwischen so einfach, dass ihn auch unerfahrene Anwender problemlos vornehmen können. Und nur keine Angst vor Fachchinesisch: Die Online-Kaufberatung von Speichermarkt.de erläutert die wichtigsten Begriffe, bietet Ihnen Orientierung im großen Speicherangebot und hilft Ihnen bei der Wahl des Speichers, der für Ihren Bedarf genau der richtige ist.

 

 

5. SDR und DDR

 

Die Kürzel DDR und SDR verraten Ihnen, wie häufig pro Taktzyklus des Frontsidebus (die Schnittstelle zwischen dem Prozessor und dem so genannten Chipsatz Ihres PC) Daten in den Speicher geschrieben bzw. ausgelesen werden können.

 

Einfache Datenrate

 

SDRAM (Synchronous Dynamic Random-Access Memory) ist diejenige Speicherart, die in zwischen den Jahren 1996 und 2002 produzierten Rechnern am häufigsten verwendet worden ist. Dass ihre Geschwindigkeitsrate in MHz angegeben wird, erleichtert den Vergleich mit der Geschwindigkeit der Rechnerplatinen-Bus-Schnittstellen, die für den internen Datenaustausch in Ihrem Rechner verantwortlich sind.

 

Speicher des Typs SDR („Single Data Rate“) übertragen Daten mit einfacher Datenrate und stellen heute selbst in PCs des unteren Preissegments die Ausnahme dar. SDR-Speicher arbeiten mit der gleichen Frequenz wie der Systembus und tragen deshalb Kürzel wie PC 100 oder PC 133. Die verwendeten Zahlenangaben beziehen sich auf den jeweiligen Takt. SDR-Speicher sind abwärtskompatibel – Klartext: Einen für 133 Megahertz (MHz) optimierten SDR-RAM-Speicher können Sie auch in Umgebungen mit 100 Megahertz Takt verwenden, einen für 100 Megahertz optimierten SDR-RAM-Speicher jedoch nicht in einer Umgebung mit 133 Megahertz Takt. Eines sollten Sie in jedem Fall beachten: Ihr 100 MHz-PC wird durch den Einbau eines 133 MHz-SDR-Arbeitsspeichers nicht schneller; vielmehr passt der Speicher sich der Arbeitsgeschwindigkeit des Systems an. 

 

Doppelte Datenrate

 

Arbeitsspeicher des Typs DDR-RAM („Double Data Rate“) ist mittlerweile Standard. DDR-RAM-Speicher können zwei Datentransfers pro Taktzyklus abarbeiten und deshalb pro Sekunde doppelt so viele Daten lesen und schreiben wie der ältere Speichertyp DDR. Den Arbeitstakt von DDR-RAM können Sie aus der Typenbezeichnung ersehen – allerdings müssen Sie hier die jeweilige Angabe grundsätzlich durch zwei teilen. Grund hierfür ist ein Marketingtrick: Aufgrund der verdoppelten Datenrate wird nämlich auch die Taktgeschwindigkeit des Bus gern verdoppelt. Folglich bedeutet z. B. die Angabe DDR 333, dass der Bus mit 166 MHz getaktet ist; das Kürzel DDR 400 steht für Arbeitsspeicher, die bei einem Bustakt von 200 MHz zweimal pro Taktzyklus Daten lesen bzw. schreiben können.

 

Bitte beachten Sie: SDR- und DDR-RAM sind nicht kompatibel – die Speicherbausteine passen deshalb auch nur in die Steckplätze der jeweiligen Umgebung und können nicht nach Belieben ausgetauscht werden. Tipp: Bestimmte Mainboards können beide Speichertypen aufnehmen. Solche Boards stellen aber die Ausnahme dar und gestatten außerdem die Verwendung jeweils nur eines Speichertyps. Klartext: Das Board lässt Ihnen die Wahl zwischen DDR und SDR, aber entscheiden müssen Sie sich in jedem Fall – Mischen ist nicht erlaubt. 

 

 

 

Speicher
(Megahertztakt)


 

Kanäle

 

Bandbreite
(Gigabyte/Sekunde)

 

  DDR 266

 

 

1 (64 Bit)

 

2,1

 

  DDR 266

 

 

2 (128 Bit)

 

4,2

 

  DDR 333

 

 

1 (64 Bit)

 

2,6

 

  DDR 333

 

 

2 (128 Bit)

 

5,3

 

  DDR 400

 

 

1 (64 Bit)

 

3,2

 

  DDR 400

 

 

2 (128 Bit)

 

6,4

 

 

6. DDR 2

 

Speicher des Typs DDR2 sind die Nachfolgegeneration des DDR-Speichers. Sie arbeiten mit höherem Takt und verarbeiten folglich mehr Daten pro Sekunde. Einen weiteren Vorteil stellt die von DDR2-Speicher benötigte niedrigere Stromspannung dar. Zum Vergleich: Während DDR-RAM 2,5 Volt und SDR-RAM 3,3 Volt Stromspannung benötigen, bescheiden DDR2-RAM-Speicher sich mit 1,8 Volt. Damit eignet sich DDR2-RAM-Speicher insbesondere für den Einsatz in Notebooks, denn der niedrigere Bedarf zahlt direkt auf die Laufzeit des Notebook-Akkus ein.

 

Darüber hinaus bietet Arbeitsspeicher vom Typ DDR2-RAM eine höhere Speicherdichte. Diese wiederum gestattet die Produktion von RAM-Bausteinen mit erhöhten Speicherkapazitäten wie z.B. Speicherelementen mit 16 GB Speicherplatz.

 

Gleiche Baugröße, aber keine Kompatibilität mit DDR.

 

Obwohl DDR2-Speicherbausteine in der gleichen Baugröße wie DDR-Speicher produziert werden, kann DDR2-RAM nicht in DDR-Speicherbänken eingesetzt werden. Grund dafür ist einerseits die Ausstattung von DDR2-RAM mit 240 Pins gegenüber 184 Pins bei DDR-RAM, andererseits die seitlich versetzte Aussparung zwischen den Kontaktpins, die den Einsatz in DDR-Steckplätzen schon von der rein mechanischen Seite her unmöglich macht.

 

 

 

Speicher
(Megahertztakt)


 

Kanäle

 

Bandbreite
(Gigabyte/Sekunde)

 

  DDR2 400

 

 

1 (64 Bit)

 

3,2

 

  DDR2 400

 

 

2 (128 Bit)

 

6,4

 

  DDR2 533

 

 

1 (64 Bit)

 

4,3

 

  DDR2 533

 

 

2 (128 Bit)

 

8,6

 

  DDR2 667

 

 

1 (64 Bit)

 

5,3

 

  DDR2 667

 

 

2 (128 Bit)

 

10,6

 

 

7. DDR 3

 

Arbeitsspeicher vom Typ DDR3-RAM, eine Weiterentwicklung des weitverbreiteten DDR2-RAM, stellen den aktuellsten Speicherstandard dar. Die Betriebsspannung konnte erneut gesenkt werden, sodass die meisten DDR3-RAM-.Speicherbausteine mit 1,5 Volt statt 1,8 arbeiten. Einzelne DDR3-RAM-Speicherbausteine erfordern sogar lediglich eine Betriebsspannung von 1,35 Volt – das hilft Strom sparen, ohne negativen Einfluss auf die Leistung zu haben. Die Pin-Belegung wurde ebenfalls verändert, weshalb DDR3-RAM sich nicht für den Einsatz in DDR- oder DDR2-Steckplätzen eignet.

 

Arbeitstakt vervierfacht

 

Bei Verwendung von DDR3-RAM lassen sich acht statt vier Speicherbänke parallel ansprechen – im Vergleich mit DDR2-RAM ist der Arbeitstakt von DDR3-RAM daher effektiv vierfach schneller. Auch der Speichercache ist erhöht, was allerdings auch höhere Latenzzeiten bedingt (mehr über Latenzzeiten erfahren Sie unter dem Punkt CL) – die Folge: Der theoretisch zu erwartende Geschwindigkeitsvorteil kann in der Praxis nicht realisiert werden. Ein vervierfachter Taktwert bedeutet folglich, dass ein Speicherriegel mit nominell 1.600 MHz Arbeitstakt intern mit 400 Megahertz rechnet. 

 

Temperatursensoren für zuverlässigen Betrieb

 

Arbeitsspeicher vom Typ DDR3-RAM ist mit Temperatursensoren ausgestattet. Auf eine Überhitzung des Systems reagieren die Sensoren mit einer Abschaltung der RAM-Bausteine und beugen so ihrer Beschädigung vor. Das dürfte vor allem Bastler freuen, die per so genanntem Overclocking die Leistungsfähigkeit ihres Mainboards erhöhen; durchschnittlichen Anwendern ohne Tuning-Ambitionen bietet die Temperatursensorik vergleichsweise wenig Nutzen. Unser Tipp: Mit speziellen Kühlkörpern für RAM-Bausteine können Sie Ihr System übertakten und das Anspringen der DDR3-RAM-Temperatursensoren verzögern bzw. komplett verhindern. RAM-Kühlkörper sind separat erhältlich und leicht zu installieren. 

 

 

 

Speicher
(Megahertztakt)


 

Kanäle

 

Bandbreite
(Gigabyte/Sekunde)

 

  DDR3 800

 

 

1 (64 Bit)

 

6,4

 

  DDR3 800

 

 

2 (128 Bit)

 

12,8

 

  DDR3 1066

 

 

1 (64 Bit)

 

8,5

 

  DDR3 1066

 

 

2 (128 Bit)

 

17

 

  DDR3 1333

 

 

1 (64 Bit)

 

10,6

 

  DDR3 1333

 

 

2 (128 Bit)

 

21,2

 

  DDR3 1600

 

 

1 (64 Bit)

 

12,8

 

  DDR3 1600

 

 

2 (128 Bit)

 

25,6

 

 

8. Rambus

 

Der als leistungsfähigere Alternative zum SDR-RAM entwickelte Arbeitsspeicher vom Typ Rambus (DRD-RAM: Direct Rambus Dynamic RAM) ist bereits seit einigen Jahre im Markt, hat sich aber aufgrund des vergleichsweise hohen Preises nie wirklich durchsetzen können. Das Erscheinen des schnellen SDR-Nachfolgers DDR-RAM hat die Rambus-Technik in eine kleine Marktnische verbannt.

 

Rambus arbeitet mit höherem Takt als SDR-RAM, nutzt für die Datenübertragung aber nur halb so viele Kanäle (Bits), nämlich 32 statt der bei SDR-RAM verfügbaren 64 Kanäle. Ältere Versionen arbeiten sogar mit nur 16 Kanälen. Die Folge ist ein Flaschenhals: Der theoretische Vorteil, den der höhere Arbeitstakt bietet, wird durch die zur Übertragung genutzte geringere Bandbreite nahezu vollständig aufgehoben.

 

Einsatz nur im Doppel möglich

 

Die betagten 16-Bit-Chips sind zudem nur paarweise einsetzbar – in der Praxis bedeutet das, dass Sie zu zwei Chips à 256 MB greifen müssen, um Ihren Speicher um 512 MB aufzurüsten, und hierzu gleich zwei wertvolle Steckplätze blockieren müssen. Eine weitere Aufstockung des Arbeitsspeichers ist deshalb oft nur noch durch den Austausch des kompletten Speichers möglich. Speicherriegel mit 32-Bit-Technik hingegen lassen sich auch einzeln nachrüsten. Unser Tipp: Um Probleme zu vermeiden, sollten Sie 32-Bit-Speicher grundsätzlich nicht mit 16-Bit-Chips mischen.

 

Doppelt getaktet

 

Genau wie DDR-RAM kann Rambus pro Taktzyklus zwei Datentransfers bearbeiten – und genau deshalb sollten Sie auch in diesem Fall auf die werbewirksamen „Hochrechnungen“ der Marketingabteilungen vorbereitet sein. Im Klartext: Rambus-Speicherbausteine, die nominell eine Taktfrequenz von 1.200 MHz bieten, arbeiten in der Praxis mit 600 MHz. Unser Tipp: In nicht genutzten Rambus-Steckplätzen finden Sie grundsätzlich ein so genanntes C-RIMM Speichermodul vor. Das C-RIMM Modul stellt sicher, dass der Datenfluss nicht unterbrochen wird – fehlt es, verweigert Ihr PC den Start. Ersetzen Sie das beim Speicherausbau entfernte  C-RIMM Modul einfach mit dem neuen Baustein, um diesem Problem vorzubeugen.

 

 

9. Rechentakt

 

Sämtliche RAM-Bausteine arbeiten mit einem nativen Rechentakt. Dieser ergibt sich aus der Verdopplung bzw. Vervierfachung des Arbeitstaktes und liegt beispielsweise bei 667, 800, 1.066 oder 1.333 Megahertz. Vereinzelt wird im Handel aber auch Arbeitsspeicher mit abweichenden Geschwindigkeiten angeboten. Diese Geschwindigkeiten liegen zwischen den oben genannten Werten und sind typischerweise mit 750 oder 900 Megahertz angegeben.

 

Bei solchen Speichern sollten Sie beachten, dass es sich um Module der jeweils langsameren Geschwindigkeitsstufe handelt, die übertaktet wurden – im Klartext: Der als 900-Megahertz-Speicher angebotene Baustein ist tatsächlich ein beschleunigter 800-Megahertz-Baustein, ein 750er-Speicher ein getunter 667-Megahertz-Chip. Diese Speicherchips arbeiten in aller Regel mit einer höheren Spannung. Das muss nicht, kann aber im Betrieb zu Problemen führen. Unser Tipp: Wägen Sie beim Kauf von übertakteten Modulen die Kosten und den erwarteten Nutzen genau gegeneinander ab – übertaktete Bausteine bergen stets ein gewisses Risiko, die  erhoffte Leistungssteigerung zum Preis einer reduzierten Systemstabilität zu erkaufen.

 

 

10. Dual Channel

 

Der Begriff Dual Channel bezeichnet die Fähigkeit moderner Speicherbausteine, Daten zeitgleich über zwei voneinander getrennte Kanäle zu übertragen. Hierdurch wird eine höhere Datentransferrate erreicht, und die damit verbundene Leistungssteigerung hat einen ganz unmittelbaren positiven Einfluss auf die tägliche Arbeit. Sowohl SDR- als auch DDR- und Rambus-Speicher nutzen diese Zweikanaltechnik, mit der z. B. aus 3,2 GB Datentransfer pro Sekunde 6,4 GB werden.

 

Diesen doppelten Datendurchsatz, den die Dual Channel-Technologie ermöglicht, beherrschen nahezu sämtliche Speicherbausteine, die Sie heutzutage im Handel kaufen können. Inwieweit der Vorteil in der Praxis wirklich zum Tragen kommt, hängt aber vom Chipsatz auf Ihrem Mainboard ab. Ob Ihr Chipsatz zweikanaltauglich ist, können Sie dem Handbuch Ihres Mainboards oder den einschlägigen Angaben entnehmen, die Sie in der Regel auch auf der Website des Herstellers finden.

 

Gleiche Chipgröße, doppelte Geschwindigkeit

 

Den Angaben des Herstellers können Sie außerdem entnehmen, welche Kanäle bzw. Steckplätze zusammenarbeiten. Um von der Dual Channel-Technologie zu profitieren, müssen nämlich in einem Kanal zwei Speicherbausteine gleicher Größe stecken. Das heißt übrigens nicht, dass die Bausteine zwingend vom gleichen Hersteller stammen müssen, und auch die technischen Spezifikationen wie Takt und Latenzzeit (mehr zu Latenzzeiten finden Sie unter dem Punkt CL) spielen grundsätzlich keine Rolle. Beachten sollten Sie lediglich, dass sämtliche Bausteine gewissermaßen einen kleinsten gemeinsamen Leistungsnenner haben – sprich: Ein schnellerer Chip passt sich der Leistung seines langsameren Partners an und schaltet dementsprechend herunter.    

 

Der Flex-Modus

 

Unterstützen Ihr Mainboard und Ihr Chipsatz den so genannten Flex-Modus? Dann dürfen die Speicherriegel, die Sie verwenden, sogar unterschiedlich groß sein. Eines gilt es hier allerdings zu beachten: Der jeweils größere Speicher wird im Flex-Modus nur zum Teil genutzt – genutzt wird exakt die Kapazität des großen Speichers, welche der Kapazität entspricht, die auch durch den kleineren Speicher bereitgestellt wird. Unser Tipp: Sie möchten auf Nummer Sicher gehen und das Optimum aus Ihrer Konfiguration herausholen? Setzen Sie beim Kauf von Arbeitsspeicher auf identische RAM-Bausteine; Ihr Mainboard stellt nach dem Einbau automatisch auf den dualen Speicherbetrieb um.    

 

Triple Channel

 

Arbeitet Ihr Mainboard mit einem so genannten Prozessorsockel 1366? Dann können Sie sogar von einer verdreifachten Datentransferrate profitieren. Die so genannte Triple Channel-Technologie nutzt drei statt zwei Speicherpaare – verwenden Sie am besten drei identische RAM-Bausteine, um Ihr System optimal zu nutzen.

 

 

11. Der Bit-Fallstrick

 

Wenn Sie Ihr System mit zusätzlichem Arbeitsspeicher ausrüsten, erwarten Sie natürlich, dass Sie den zusätzlich installierten Arbeitsspeicher auch in vollem Umfang nutzen können. Das ist allerdings leider nicht immer so – der springende Punkt lautet wie folgt: Ihr Betriebssystem muss den neuen Speicher auch akzeptieren!

 

Als problematisch erweist sich oft nicht so sehr die Art des verwendeten Arbeitsspeichers, als vielmehr die Größe; und gerade Windows 7 wartet hier leider mit einem ärgerlichen Fallstrick auf. Nutzen Sie auf Ihrem PC oder Notebook eine 32-Bit-Version von Windows 7? Dann werden Sie gegebenenfalls bereits festsgestellt haben, dass Sie nur wenig mehr als 3 GB Arbeitsspeicher nutzen können – selbst dann, wenn der Arbeitsspeicher, den Sie für Ihr System bereitstellen, 4 oder mehr GB beträgt.

 

Diese Einschränkung betrifft nicht nur Windows 7, sondern leider auch andere Betriebssysteme, die auf der 32-Bit-Technik basieren – mehr Arbeitsspeicher nutzen können Sie wirklich unter einer 64-Bit-Version. Nutzer, die ein Netbook unter der abgespeckten Windows 7-Starter-Version betreiben, müssen sich sogar mit nur 2 GB Arbeitsspeicher bescheiden. Unser Tipp: Nehmen Sie die geschilderte Einschränkung nicht zum Anlass, den Arbeitsspeicher allzu knapp zu bemessen – auch die Windows 7-Versionen stellen gewisse Ansprüche an den Arbeitsspeicher. Im Sinne eines reibungslosen Betriebs sollten Sie bei der 32-Bit- und der Starter-Version mit mindestens 1 GB kalkulieren; für den Betrieb unter der 64-Bit-Variante sollten Sie einen Arbeitsspeicher von 2 GB vorsehen.

 

 

12. CL

 

Die Abkürzung CL steht für den Begriff „Column Access Strobe Latency “. Die CAS Latency oder Latenzzeit ist eine Angabe, die sich auf die Anzahl der Taktzyklen bezieht, nach denen der Arbeitsspeicher Daten an den Prozessor übergeben kann. So bedeutet z. B. CL2, dass der Prozessor Daten nach jedem zweiten Takt auslesen und schreiben kann. Ist der Wert mit CL3 angegeben, werden Daten nur bei jedem dritten Takt übertragen – im Klartext bedeutet das: Bei gleichbleibendem Zeitraum sinkt die Datenübertragungsrate, Ihr PC arbeitet langsamer.

 

Die kurze Latenzzeit schneller Speicherriegel kommt allerdings nur dann zum Tragen, wenn Ihr Mainboard dies auch unterstützt. Auch hier genügt meist ein kurzer Blick ins Handbuch oder auf die Website des Herstellers, um sich Gewissheit zu verschaffen. Unser Tipp: Mit einem schnellen Arbeitsspeicher können Sie insofern nichts falsch machen, als schnelle Arbeitsspeicher auch auf langsamen Mainboards arbeiten. Ihren Geschwindigkeitsvorteil können sie in dieser Umgebung allerdings nicht ausspielen, da sie sich der Geschwindigkeit des Boards anpassen.

 

 

13. ECC

 

Der so genannte Error Correction Code (ECC) ist ein Kontrollmechanismus, der dabei hilft, Fehler beim Übertragen von Daten vom und zum Arbeitsspeicher zu verhindern. ECC-Speicher kommen vor allem in Servern zum Einsatz, an die überdurchschnittlich hohe Anforderungen in punkto Stabilität und Sicherheit gestellt werden. Als Privatanwender können Sie den zusätzlichen Schutz, den ECC bietet, aber guten Gewissens vernachlässigen, zumal der Preis von ECC-Speichern über dem anderer Modelle liegt. Unser Tipp: Sie möchten nicht auf ECC verzichten? Ziehen Sie vor dem Kauf auf jeden Fall das Handbuch Ihres Mainboards zu Rate – nicht alle Chipsätze unterstützen den ECC-Kontrollmechanismus!

 

 

14. DIMM und RIMM

 

Beide Bezeichnungen beziehen sich nicht auf den eigentlichen Arbeitsspeicher, sondern geben Auskunft über die grüne Kunststoffplatine des Speicherriegels. Als „Dual Inline Memory Module“ (DIMM) bezeichnet man die Platine von SDR- und DDR-RAM; die Bezeichnung „Rambus Inline Memory Module“ (RIMM) bezeichnet die Platine von Arbeitsspeicher vom Typ Rambus.

 

Eine Sonderform stellt das so genannte „Small Outline Dual Inline Memory Module“ dar. Mit verkleinerter Speicherchip-Form und meist langsamer getaktet als große Speicherbausteine, kommt SO-DIMM hauptsächlich in Notebooks zum Einsatz.